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Die Zustände auf dem Wohnungsmarkt sind nicht länger hinnehmbar.

Das Recht auf Wohnen ist ein Menschenrecht. Dieses Menschrecht in Darmstadt zu genießen, hängt jedoch zunehmend vom Geldbeutel ab. „Unsere Zukunftsstadt ist ein teures Pflaster, das Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen immer weniger Zukunft bietet“, kritisiert SPD-Oberbürgermeisterkandidat Hanno Benz. „Das wollen und müssen wir ändern.“ Deshalb kündigt er für den Fall seiner Wahl an, ein Bündnis „Wohnen für alle“ ins Leben zu rufen. Ziel soll es sein, Wohnen bezahlbar zu machen – für alle. Das aktuelle Mietbarometer des Immobilienportals Immowelt belegt es: Darmstadt war auch 2022 deutschlandweit wieder unter den TOP 10 der Orte mit den höchsten Mieten. Mit zwölf Euro pro Quadratmeter ist Wohnen in der Zukunfts- und Schwarmstadt teurer als in Berlin, Köln oder Mainz. „Unsere Zustände auf dem Wohnungsmarkt sind nicht länger hinnehmbar“, sagt Benz. „Bei uns herrscht Wohnungsnot. Die Lage auf dem freien Wohnungsmarkt ist angespannt. Immer mehr Menschen können sich Wohnen in Darmstadt immer weniger leisten. Wir brauchen aber wieder ein Darmstadt für alle.“ Kooperation mit Umlandgemeinden und dem Landkreis Um das zu realisieren, will Benz für den Fall seiner Wahl ein Bündnis für Wohnen etablieren. „Wir haben als öffentliche Hand die Verantwortung, dort, wo wir Einfluss nehmen können, dies auch zu tun“, betont er und verspricht, „dieser Verantwortung werde ich nachkommen.“. Weil die Stadtregierung mit dem Wohnungsbau hinterher hinke, müssten nun andere Instrumente eingesetzt werden, um die Mietpreis-Explosion einzudämmen. Benz denkt hierbei etwa an eine Begrenzung der Mieten unter Ausschöpfung aller Möglichkeiten, den forcierten Erwerb von Belegungsrechten und insbesondere auch an eine verstärkte und vertrauensvolle Kooperation mit den Umlandgemeinden und dem Landkreis. „Unsere Wohnungsproblematik ist nur zu lösen, wenn wir unser Augenmerk auf die Region richten. Das Darmstädter Kirchturmdenken der Koalition aus Grünen, CDU und Volt muss beendet werden.“ Benz will machen, was von der Stadt bislang vernachlässig wurde: die interkommunale Zusammenarbeit stärken, denn für ihn ist sie eine zukunftsweisende Strategie mit hohem Potenzial. „Viele Kommunen praktizieren das bereits, erzielen Vorteile durch Synergieeffekte, ohne dabei ihre Eigenständigkeit und Identität aufzugeben.“ Für Benz sind das gute Gründe, um mit Nachbarkommunen partnerschaftlich zum Wohl der Bürger*innen zusammen zu arbeiten. Die Stadtregierung sei verpflichtet, alle Menschen im Blick zu haben, ungeachtet ihrer finanziellen Verhältnisse. „Eine Wohnungspolitik, die Gering- und Normalverdiener, Alleinerziehende, junge Familien und Rentner hinausdrängt, ist unsozial. Das will ich ändern“, erklärt der SPD-Oberbürgermeisterkandidat. „Hier müssen wir eine Kehrtwende machen. Deshalb gilt es, endlich die städtischen Gestaltungsmöglichkeiten zur Schaffung von bezahlbaren Wohnungen zu nutzen, entschieden, konsequent und umfassend. Hierfür stehe ich: Wohnen für alle.“

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